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Dienstag, 31. Januar 2012

Der mit dem Wolf tanzt…

Anlässlich meines Geburtstages im Dezember habe ich einen Husky-Workshop geschenkt bekommen.
Weil einer meiner Lieblingsfilme schon seit Kindheitstagen "Wolfsblut" ist und mich das Hundeschlitten-Fahren und die tief winterliche Landschaft schon immer fasziniert haben. Eine super Idee hab ich mir gedacht. Und weil Alaska doch ein bisschen weit weg ist für einen Wochenendausflug bietet sich dafür das Gesäuse (Steiermark) an. Dort kann man für einen Tag eintauchen in - einerseits meterhohen Schnee - und andererseits in die Welt der Musher (Hundeschlittenführer).

Da schon um 9.30 Uhr morgens begonnen wird, bietet es sich an schon am Vortag anzureisen und natürlich auch deswegen weil der Nationalpark Gesäuse eine der schönsten Gegenden Österreichs ist. Beim Treffpunkt in Johnsbach sind die zahlreichen Hunde nicht zu übersehen und nach einer kurzen Vorstellung der selbigen durch die Trainer und einer kleinen Einführung und Einschulung dreht man noch am Vormittag seine ersten beiden Runden auf dem Hundeschlitten. Dabei legt man in etwa 2 km zurück. Und kurz bevor man losbraust auf seinem Schlitten merkt man auch gleich, wer die meiste Freude daran hat durch's winterliche Gesäuse zu brausen: es sind nämlich die Hunde selbst. Wenn sie angezogen sind (also in ihrem Geschirr) und eingespannt vor dem Schlitten gibt’s kein Halten mehr. Da wird gebellt, gejault und nervös herum gesprungen wie …. naja, wie ein Rudel Wölfe halt. Und so sehen sie ja auch aus die hübschen Huskeys. Sehr zutraulich sind sie und freundlich zu uns Menschen, obwohl sie uns ja gar nicht gekannt haben. Streicheleinheiten und Liebkosungen wollen sie am Laufenden Band, aber untereinander kennen sie kein Erbarmen, da wird um die Herrschaft gekämpft, gebellt und manchmal auch ein bisschen gebissen. Aber das ist alles normal, bei Rudelhunden, wird uns erklärt und wenn man dann sieht, was für eine Freude es den Tieren macht uns durch den Schnee zu ziehen, dann beginnt man ein bisschen sie zu verstehen.
Die Hunde warten beim Stake Out auf ihren Einsatz


Ein Riesenspaß ist das und Stürze in den wolkenweichen Schnee gehören dazu und sind sogar sehr lustig, wobei man immer daran denken muss, den Schlitten niemals auszulassen, denn sobald man das tut, geht's nur mehr zu Fuß weiter. Denn die Hunde warten nicht, bis man aufgestanden ist und sich den Schnee abgeklopft hat. Die brausen einfach davon, sobald sie merken, dass "da hinten" kein Gewicht mehr drauf steht, dass sie bremsen kann. Einer anderen Teilnehmerin des Workshops ist das so ergangen und sie musste feststellen, dass ein 500-Meter-Marsch durch hüfthohen Schnee gar nicht so amüsant ist, wie sich auf dem Schlitten ziehen zu lassen…*gggg*
...auf dem Trail...


Am Nachmittag dann -  nach einem guten Mittagessen - dürfen wir dann eine große Runde (ca. 5 km) durch den Wald, über kleine Brücken und Bäche und endlose schneebedeckte Wiesen und Weiden fahren und sind dabei gut 25 Minuten unterwegs. Eine Riesen-Hetz.
Zutrauliche und doch edle Tiere


Wer also auch mal das Gefühl von Mini-Alaska erleben will, hat auch in Österreich an einigen Standorten dazu die Möglichkeit.

Nähere Info's bei Absolute Outdoors unter:

www.rafting.at

oder:


http://www.checkpoint-adventure.at/

Kommentare:

  1. Ich glaube die Angelegenheit wäre mir zu wackelig....:-)
    Interessanter Post. Habe ich gerne gelesen.
    LG
    Sissi

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  2. Das war bestimmt ein tolles Erlebnis.

    lg kathrin

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