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Freitag, 7. September 2012

Oscht-Tirol und a bissalan Kärnten - Sommerurlaub 2012


Ende August 2012 hat uns unser Sommerurlaub Teil 2 nach - TATA - Österreich verschlagen. Da wir in einem der schönsten Länder der Welt leben, muß man auch soviel davon gesehen haben, wie möglich. Und im "Supersommer 2012" - also wettermässig - wär es ja eine Verschwendung woanders hin zu fahren. So schlecht es für die Pflanzen und die Landwirtschaft ist, dass es fast nie regnet, so wunderschön und praktisch es es doch, wenn man auf Urlaub ist.
...wenn es Abend ist aufm Berg

zur blauen Stunde bei den Lienzer Dolomiten

Die Karlsbaderhütte


Also ging es ins 10. Bundesland - nach Osttirol und dessen wunderschöne Berge, die Dolomiten - die Lienzer Dolomiten genauer gesagt. Mit dem Auto zur Dolomitenhütte, noch schnell Mittagessen und dann, den schweren Rucksack umschnallen und auf die Karlsbaderhütte marschieren, was etwa 2 Stunden dauert. Oben angekommen, hat man sich erst mal einen Kaffee verdient und ob der Hitze auch ein riesen Glas Apfelsaft gespritzt.
Zur Karlsbaderhütte kann ich nur sagen, dass sie  malerisch und idyllisch umringt von 2 Seen und den Bergspitzen liegt, dass es aussieht, wie aus einer Heimatfilmkulisse. Fast schon kitschig..*gg* Nein, ganz im Ernst: dort oben ist es einfach nur traumhaft. Und wer noch nie den Sonnenuntergang auf 2.300 m Höhe erlebt hat, sollte das einmal tun. Das muß man unbedingt auf seiner "1000 Dinge, die man getan/gesehen haben muß, bevor man stirbt"-Liste stehen haben.

Nach einer Übernachtung auf der Hütte (im 8er-Lager) ging es für uns auf einen Klettersteig. Schwierigkeitsstufe B/C. Sehr viel C, wie wir festgestellt haben. Da oben wars ziemlich luftig, wie die Bergfexe sagen würden. Heißt soviel wie: trittsicher, schwindel- und Angstfrei sind für den Seekofelklettersteig absolute Voraussetzungen. Neben einer guten Kondition, versteht sich von selbst. Denn da der Berg am Ende des Steiges "aus" ist, muß man den Klettersteig auch wieder zurückgehen, was das ganze natürlich doppelt anstrengend macht. Aber die Ausblicke von da ganz oben sind spektakulär - in jede Richtung.




auf dem Seekofelklettersteig



Danach gings für uns weiter ins Defereggental - nach St. Jakob, wo es auch sooo schön ist, dass einem der Atem wegbleibt beim Bestaunen der herrlichen Gegend. Wenn man das Defereggental bis zum absoluten Ende durchfährt, kommt man zum Staller Sattel, den sich keiner entgehen lassen sollte. Also wieder rauf auf die Bergstrasse und bis zum Obersee, dessen "Rundherum" viele Wandermöglichkeiten bietet. Oben angekommen kann man sich dann entscheiden, ob man wieder zurück nach St. Jakob fährt, also in Österreich bleibt, oder auf der anderen Seite runter, was dann nach Italien, genauer gesagt nach Südtirol führen würde.
Der Obersee am Stallersattel


Das Defereggental
 

Wir haben uns für good old Austria entschieden und sind noch eine Nacht in St. Jakob geblieben, bevor wir am nächsten Tag ins nicht minder schöne Lesachtal gefahren sind, weil dort noch ein Klettersteig auf uns gewartet hat, in der Millnatzenklamm. Der liegt zwar sehr versteckt, aber wenn man ihn dann endlich gefunden hat, ist es echt ein Erlebnis, denn hier "geht" man den Weg des Wassers nach oben. Und das bedeutet spektakuläre Bilder: Mehrere Wasserfälle, seichte Becken mit kristallklarem blauem Gebirgswasser und blanker Fels, der darauf wartet bestiegen zu werden. Herrlich kann ich nur sagen. Das war ein unglaubliches Erlebnis, dass nur Klettersteigern vorbehalten ist, denn Spaziergänger und Wanderer können die Millnatzklamm nicht nach oben steigen.
Dem Weg des Wassers nach oben folgen (am rechten Felsen ist der Klettersteig zu erkennen)


Millnatzenklamm - da gehts geradeaus nach oben




Danach ging's für uns noch zur letzten Station - nach Kärnten auf den Ossiacher See. Zum entspannen und Ausklingen lassen. Naja, was auch immer das bei uns bedeutet: Boot fahren, Burg besichtigen und auf den Dobratsch (Villacher Alpenstrasse).
Am Dobratsch


...eine köstliche Jausn auf einer Hütte der Villacher Alpenstrasse

Der Ossiacher See



Fazit: ein genialer herrlicher Österreich-Urlaub mit (fast) perfektem Wetter: teilweise war es schon zu heiss. Aber wenn das der einzige Nachteil ist....*ggg*
Leckeres Essen, super Ausblicke, tolle Berge, blauer Himmel, Sonne und viele unvergessliche Erlebnisse für die Ewigkeit. Schön wars....

Kommentare:

  1. Traumhafter Urlaub und Kulisse, aber wohl wirklich nur was für geübte Bergsteiger. Sieht teilweise ganz schön gefährlich aus^^

    Liebe Gruesse
    Nova

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  2. Hallo Tami, ein Teil davon habe ich schon bei deinem Mann gelesen. Wir sind jetzt auch absolut im Wanderfieber, leider haben wir dazu keinen Urlaub, sondern immer nur einen Tag, wobei die anfahrt schon viel Zeit wegnimmt. Aber morgen geht es schon wieder los. LG, Flögi

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  3. Ich war diesen Sommer auch in den heimischen Bergen. Es stimmt, Österreich hat wirklich wunderbare Landschaften, die man unbedingt gesehen haben muss! :) LG, Mary

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  4. Schöne Bilder und schöne Landschaft. Die Kletterei ist zwar nichts für mich, aber wandern in Osttirol wär auch mal was. :-) lg Sonja

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